1887 Altes Krankenasyl. Das erste Bülacher Krankenasyl wurde im Jahre 1887 an der Mühligasse - im jetzigen Haus Kasernenstrasse Nr. 29 gegründet. Es wurde vom Bülacher Arzt und Nationalrat Dr. Friedrich Scheuchzer mit 12 Zimmern (für 12 Patienten) erstellt. Es war bis zum Bau des Brunnerstifts im Jahre 1901 in Betrieb. Es diente vor allem den (ausländischen, insbesondere italienschen) Gastarbeitern (und deren Familien), welche in den Bülacher Industrien beschäftigt waren, als Pflegestätte. Die Bülemer Kranken wurden meistens bei ihren Familien gepflegt.

Spitalmuseum Bülach, W. Grete, RA, NJBl 2007, S. 6, B

1900 Feier zur Grundsteinlegung des Kranke-Asyls, gestiftet vom Englischen Industriellen Sir John Brunner (Mitbegründer der Imperial Chemical Industries, Liverpool). Seine Vorfahren von Bülach waren nach England ausgewandert. Die Familie war Färber in Bülach, vorher Bauern in Niederflachs.

WoZei 7. Juli 1900

 

Schon am 30. August 1899 erschien folgender Artikel unter Lokales:

Der damalige Chefredaktor Fritz Bopp der Bülacher-Dielsdorfer Wochenzeitung (Seite 2) schrieb zum Besuch von Sir John Tomlinson Brunner in Bülach:

„Einer ungeahnt grossartigen Schenkung hat sich die Gemeinde Bülach zu erfreuen. In einem der grössten Seifenfabrikanten Englands und dortigen Parlamentsmitgliedes besitzt sie einen Bürger, dessen auch früher schon in diesem Blatte Erwähnung gethan worden ist. Sein Vater soll seiner Zeit von Bülach ausgewandert sein. Nun besuchte Herr Brunner letzten Freitag in Begleitung der Herren Consul Angst (Leiter Landesmuseum) und Regierungsrath Kern (von Bülach) seine Heimatgemeinde, um sich selbst darüber zu orientieren, in welcher Art er für dieselbe am besten ein Gedächtniszeichen stiften könnte.

Es geschah für das Krankenasyl. Das bisherige ist längst zu klein geworden und genügte auch in anderer Hinsicht nicht den Anforderungen der staatlichen Experten nicht mehr. Ein neues sollte gebaut werden, und an der neuen Hochfelderstrasse vulgo Alpenquai wurde für schon vor längerer Zeit ein neuer Platz gesichert. Es fehlte nur noch ein einziges Erfordernis: Geld !

Herr Brunner half der Noth mit einem Schlage ab, indem er der Kantonalbank zu Handen der Gemeinde eine Geldanweisung für 5,000 Pfund Sterling oder 126,575 Fr. (Kurs von Fr. 25) zum Zweck eines Asylbaues an den bestimmten, von Herrn Brunner besichtigten Platze zugehen liess, mit der Bestimmung, dass noch umliegendes Land zum Schutz vor Verbauung angekauft und dem Asyl der Name Brunnerstift verliehen werde. Ob’s dann noch zu einem Betriebsfond langt, wissen wir nicht; wünschbar wäre es.

Herr Brunner hat sich in seiner Heimatgemeinde eine dankbare Ehrung gesichert.“

 

1900 "Bankett-Karte zur Feier der Grundsteinlegung des Krankenasyl z. "Brunnerstift", Bülach, am Sonntag, den 8. Juli 1900 im Gasthof z. "Kopf" in Bülach." Auf der Rückseite befinden sich keine weiteren Angaben.

Y. Urschinger, Wirtin zum Kopf, RA

 

 

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1900 Programm zur Feier

WoZei 7. Juli 1900

 

 

1900 Offerte vom Kreuzwirt Beda Malzacher für Verpflegung der Schulkinder am Fest zur Grundsteinlegung:

„B. Malzacher – Gasthof zum Kreuz – Bülach

Post & Telegraphbureau u. vis-à-vis Telephon

Pferde & Wagen im Hause

Druck Meyerhofer & Frey, Winterthur“

 „Bülach, den 2. Julj 1900

Titl. Wirtschaftskomité d. Brunnerstiftfeier, Bülach

Im Besitze Ihrer Zuschrift vom 29ten

Juni, danke Ihnen zum Voraus für das mir

geschenkte Zutrauen, u. hoffe dabei, die

mir gestellte Aufgabe zu Ihrer Zufriedenheit

ausführen zu können.

Was die Bewirthung der Schüler anbetrifft,

theile Ihnen noch mit, dass ich an meinem

Ansatze für Wurst & 1 Brödchen im Betrage

von 40 Cts festhalte, in dem ich bei dem

Theeservice unbedingt mit 30 Cts nicht

bestehen könnte, zudem verpflichte ich mich

nur zu 2 Trinkgläsern Wein an die grösseren

Schüler zu verabreichen, angenehm jedoch

wäre es mir, wenn Schulpflege & Lehrer

das nöthige Quantum Wein am Buffet

beziehen würden.

Ihrem diesbezügl. Beschlusse entgegen-

sehend, zeichne hochachtend

 B(eda) Malzacher“

 

 

1901 Bülach kolorierte Lithographie etwa 1901

oben links Marktgasse Richtung reformierte Kirche, darüber altes Bülacher Wappen mit Laurentius Rost auf rot weissem Grund, oben rechts Krankenasyl Brunnerstift (erbaut 1900, heute Spital), unten "Neuer" Bahnhof auf der Herti (der alte provisorische Bahnhof war beim heutigen Schulhaus Lindenhof), Schulhaus A (heute Lindenhof Schulhaus)

Witwe A. Hüsser, Papeterie Bülach

 

 

1902 Krankenasyl, Karte gelaufen am 1. Dezember 1902 an Fräulein Wirz, Lehrerin, Dübendorf, Text: 

"Liebe Frl. Wirz

Empfangen Sie einen herzlichen

Glückwunsch z. heutigen Tage

Mit freundlichem Gruss

Fr.  Meierhofer."

Math. Kleis, Postkartenverlag, Zürich V., Nr. B 32611, MW, RA

 

 

 

1902 Gruss aus Bülach - rechts unten Asyl (Spital) sowie Ansicht von Kirchturm aus Richtung Norden. Karte echt gelaufen als Feldpost mit Truppenstempel -Schützen-Bataillon N. 7 von Bülach nach Bütschwil, St. Gallen am 13. September 1902

Verlag: Frau Schmid, Konsum, Bülach, No. 740, M. K., Zch. V., Bernini

 

 

1903 Krankenasyl, Karte gelaufen von Bülach 1903 nach Adlischwyl (Adliswil /Zürich). Frankiert mit einer roten 10 Rp. Ziffermarke. Gruss aus Bülach mit Text:

"Die herzlichsten Grat-

ulationen z. neuen Jahr

mit freundlichsten Grüssen

von Grossmama."

Math. Kleis, Postkarten-Verlag, Zürich V., H. Meyer, Papet., Bülach, MW

 

 

 

1903 "Gruss aus Bülach - Neues Krankenasyl (Brunner Stift). Text: "Bin heute in hier Hochzeit friesieren, viele Grüsse Deine Marie". Gesandt am 1. November 1903 an "Fräulein P. Oetiker, Zürich IV, Klarastrasse 4."

Verlag Wwe. Hüsser, Papeterie (Bülach), H. Bösch, Postkartenverlag, Baden, Nr.174, MW

 

 

1904 Krankenasyl Bülach, von Westen photographiert. Karte ambulant (auf Eisenbahn) datiert 23. Dezember 1904 nach "Rheineck, Kt. St. Gallen" Text:

"Liebe Eltern und Geschwister ! Will auch nun

in kürze mit Freuden mittheilen, dass

ich morgen Samstagabend um 8 Uhr komme.

Herzliche Grüsse ..."

H. Meyer, Papeterie, Nr. 18578, MW, RA

 

 

1905 Krankenasyl Bülach (eröffnet 1901), ehemals genannt Brunner Stift nach dem Stifter, dem Engländer Sir John T. Brunner, dessen Vorfahren ursprünglich aus Bülach stammten und als Färber an der Marktgasse gegenübe dem Rathaus tätig waren. Das Besondere an dieser Karte ist der Prägedruck des Gebäudes, welche eine Art Relief ergeben. Nicht gelaufene kolorierte Ansichtskarte bzw. Foto. Auf Rückseite Aufdruck "Carte postale - Postkarte" rechts das Feld "Adresse des Empfänger - Adresse du Destinataire", links "Reserviert für Korrespondenz - Partie réservée à la correspondance.).

Verlag H. Meyer, Papeterie Bülach, Nr. 6968. RA, MW. Die Karte wurde wahrscheinlich in Zürich gedruckt bzw. hergestellt.

 

 

1909 Spital Bülach, Personal und Familie Siegfried, Photograph, auf Schlittenfahrt, um 1909. Kirchturm der kath. Kirche. Rechts mit Muff Frau Martha Siegfried-Schmid. Die Kranken-Schwester ist Luise Hauser ?

A. Siegfried, KM

 

1909 Bülach Brunnerstift, von Südwesten. An der Westseite hat es auf jedem Stock einen gedeckten Balkon. Karte gelaufen 1909.

Artist. Atelier H. Guggenheim & Co., Editeurs, Zürich, No. 5916, Nr. 107452, MW

 

 

1911 Krankenasyl Bülach, von Südwesten, kolorierte Photographie, vor dem eisernen Gitterhag stehen zwei Knaben mit Velo, ein Bub trägt eine Heugabel. Truppenstempel "7. Feldart. Regiment, Abteilung II.", Bülach rundgestempelt 20. August 1911

Verlag H. Meyer, Bülach, Panorama, Nr. 11 27074 *, MW

 

 

1918 Bülach - Spital. Brunnerstift - Krankenasyl Bülach, dahinter links sichtbar das Absonderungshaus, genannt Villa 99 - Die interne Telefonnummer war Nr. 99.

Nr. 353, MW

 

1919 "Bülach - Krankenasyl mit Absonderungshaus" (rechts). Gesandt 1919 von Bülach nach Zürich.

Verlag R. Freudiger, Bülach, MW

 

 

1920 Spital Bülach (Brunnerstift) von der Hochfelderstrasse her, etwa 1920

NJBl Nr. 42, 2007, S. 4 

 

 

1923 Bülach - Krankenasyl und Absonderungshaus mit Telefonstange (als Zeichen des technisches Fortschritts) und weisser Kartenrand.

Edition Guggenheim & Co, Zürich, No. 15944 c, MW

 

 

1923 Bülach - Krankenasyl und Absonderungshaus. Gleiche Karte wie oben, aber die Telefonstange vor dem Absonderungshaus wurde wegretouchiert. Dafür eingefügt wurden kleine Wolken am rötlich gefärbten Himmel von Bülach. Der schwarz gekleidete Herr steht immer noch vor dem Eingangstor. Gelaufene Karte 1923.

Edition Guggenheim & Co, Zürich, No. 16126, MW

 

 

1923 Spital Bülach (Krankenasyl) mit Absonderungshaus rechts. Die Karte wurde von einer Patientin im Absonderungshaus (Kreuzchen oben) nach Zürich I gesandt. Sie berichtet  Ihrer Familie: "Es geht mir ganz gut. Auch das Essen ist ganz gut und genug. Es gefällt mir hier ganz gut, auch die gute Luft.". Dieselbe Karte wurde anscheinend auch noch 1937 verkauft und versandt. So schickt eine Patientin 1937 dieselbe Karte nach Rüschlikon:

"Bülach, 15. Aug. 37. Liebe Emilie ! Wie geht es Euch ? Hoffe Du seiest nun wieder ganz gesund. Ich habe auch noch viel gelitten. Wenn alles noch gut geht darf ich am Dienstag nach Hause. Nächsten Sonntag ist die Eröffnung vom neuen Asyl. Es ist alles so schön eingerichtet ! Grüsse sendet Dir Marie."

Wie aus der Darstellung beim Jahr 1988 unten hervorgeht, wurde 1937 das neue Bettenhaus Süd als Anbau des Brunnerstift eröffnet.

Nr. 3039, Agfa, RA, MW

 

 

1925 Spital Bülach (Krankenasyl) mit Absonderungshaus rechts. Gesandt 1925 nach Zürich. Frankiert mit einer grünen 10 Rp. Tellmarke.

MW

 

 

1930 Brunnerstift Bülach, Gebäude links von der katholischen Kirche. Mit ovalem Stempel "Kranken-Asyl "Brunnerstift" Bülach.

MW

 

 

1930 Bülach - Krankenasyl (ehemals genannt Brunner-Stift erbaut 1901), von Süden photographiert etwa um 1930, an dieser Südfront sind unter der Fensterreihe in der Mitte des Steingebäudes die drei Wappen eingemeisselt von Stadt Bülach (Laurentiusrost), Schweizer Kreuz und das Wappen der Gründerfamilie mit einem achteckigen Brunnen mit vier Röhren (gleich wie Rathausbrunnen) und darüber zwei Sternen.

No. 18007, UL, NJBl Nr. 46 2016, S. 18, NJBl Nr. 42 2007, Titelblatt und S. 9

 

 

in Sandstein eingemeisselte Wappen am Brunnerstift (oben an mittlerem Parterre-Fenster):

v.l.n.r. Stadt Bülach, Schweiz, Familie Brunner

NJBl Nr. 42, 2007, S. 9

 

 

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wohl etwa 4. Carbondurchschlag (Copie) des Berichtes mit Schreibmaschine geschrieben, überhohes Papierformat
Krankenasyl Brunnerstift Bülach 1934 23. Jahresbericht Kreisspital Kern-Zander Dr. Moritz Meyer Dr. Robert Schwyzer Schenkungen Einnahmen Ausgaben 1936 Budget 1937
Brunnerstift Asyl 1934.pdf
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1935 Krankenasyl Bülach - Absonderungshaus mit zwei Patienten. Noch nicht kolorierte Ansicht aus einem Bülacher Kinder-Malbüchlein. Das Malbüchli kostete um 1935 Fr. 1.45. "Dargestellt ist das Absonderungshaus (wegen der internen Telefonnummer auch Villa 99 genannt), nicht das Asyl. Aber dieser Bau war natürlich bei den "Malbüechli-Kindern" bekannter, als das Asyl (Spital), waren doch vor allem die Scharlachkinder (wegen Ansteckungsgefahr) in diesem (separaten) Bau für jeweils vier Wochen isoliert."

Bülach - Fundgrube Heimat-Malbücher, "Fundgrube"-Verlag, Zürich-Oerlikon, Walisellenstrasse 5, ohne Datum, Künstler unbekannt, Legat Max Ruh, WG

 

 

1936 Ansicht des Brunnerstiftes im Winter von Süden um 1936, rechts das Absonderungshaus, bläulich kolorierte Photographie

O. Grob Glasplatten, UL

 


 1934 Dr. med. Walter Gramper (1878 - 1938), im Jahre 1936. Er war der erste Bezirksarzt in Bülach. Er besass damals das erste Auto von Bülach mit der Nummer 65 - damals eine Sensation. Sein Doktorhaus befand sich zwischen dem Rathaus und dem Volg, bzw. dem ehemaligen Restaurant Schwyzerhüsli an der heutigen Marktgasse (alleinstehendes Fachwerkhaus).

RA, ZU 10.3.69

 

1938 Arzthaus von Dr. med. Moritz Meyer in der Spanweid um 1938. Die Strasse wurde zu seinen Ehren offiziell zu Moritz-Meyer-Weg benannt.

Er war damals "Mentor der hiesigen Aerzteschaft und schlug per 1. Januar 1934 als Chefarzt seinen ehemaligen Studienkollegen Robert Schwyzer  vor." Bild unten Dr. Moritz Meyer um etwa 1930.

Nach Dr. med Robert Schwyzer wurde der Robert Schwyzer-Weg im Hinterbirch bezeichnet, nicht unweit von der John-Brunner-Strasse. Siehe auch heutige Ansicht unten 2016

NJBl 2007, S. 30, Werner & Moritz Meyer

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Dr. med. Moritz Meyer, Nur ein Landarzt, in: Der Schweizer Spiegel
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Dr. med.Robert Schwyzer, Chefarzt im Spital Bülach, Studienfreund von Dr. med. Moritz Meyer

R. Wildhaber-Schwyzer mit freundlicher Genehmigung

 

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Brunnerstift NJBl 1939 Robert Schwyzer.p
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1936 Neubau der Erwweiterung des Bezirksspitals Bülach, Architektur Hermann Meyer (Bruder von Dr. med. Moritz Meyer). Die Einweihung fand 1937 statt. Der untenstehende Kurzfilm (16 mmm, rund 11 Minuten, schwarz/weiss, ohne Ton) zeigte das Fällen der Bäume, Arbeiten wie Aushub von Hand, d.h. mit Pickel und Schaufel, Verlad auf Lorenkipper, die auf Schienen fuhren, Maurerarbeiten durch italienische Gastarbeiter, hölzerenes Gerüst Verlegung von Armierungseisen für Betonwände und Böden, Verlegen der Bodenheizung, Aufbau Dachstuhl durch Zimmerleute, Aufrichte, Dachdeckerarbeiten usw. Der Neubau ist auf dem unteren Bild sichtbar. Kameramann war der Architekt selbst.

mit freundlicher Genehmigung von W. Meyer, FL, Enkel von Moritz Meyer

Film auf youtube unten anklicken:

https://youtu.be/VJIM01EV8WM

1938 Neubau des Spitals Bülach (links) von 1936 / 1937. Das alte Brunnerstift rechts, erbaut 1902 von Architekt Hermann Meyer.

Photoglob e 2594, RS

 

1940 Kreisspital Bülach links, katholische Kirche rechts. Feldpostkarte mit undatiertem Truppenrundstempel "Dragoner Schwadron 19 Feldpost"

Verlag: O. Grob, Photograph, Bülach, Nr. 293, Bewilligung 1926, BRB 3. 10. 1939, MW

 

1940 Bülach Spitalerweiterung (von 1937), Photo von etwa 1940, von Süden, die Westerweiterung wurde von Architekt Hermann Meyer gestaltet.

MW, WM

 

 

1945 Kreisspital Bülach, Grossküche mit elektrischen Bachofen und anderen Küchenmaschinen

EKZ Reklame, OG, AM

 

1948 Kreisspital Bülach, aufgenommen von Südost etwa um 1948, Karte gelaufen 1949, auf der rechten Seite ist das Absonderungshaus (erbaut 1916) für Patienten mit Ansteckungsgefahr zu erkennen. Es hiess auch Villa 99, da die interne Telefon-Nummer 99 war. Auf der rechten Seite das Bettenhaus Süd, das 1937 angebaut wurde.

Verlag O. Grob, Photograph, Bülach, NJBl Nr. 42, S. 16, 22, GF

 

 

1950 Kreisspital Bülach, Flugaufnahme etwa 1950, das Absonderungshaus steht noch. Unten rechts das Stromverteilungshäuschen, das auch 2016 noch da steht.

http://ba.e-pics.ethz.ch/

 

 

1953 Kreisspital Bülach, von Süden aus. Karte gelaufen 1953.

Verlag: O. Grob, Photograph, Bülach, Nr. 305, MW

 

 

1955 Spital Absonderungshaus von Süden her um etwa 1955

K. Graf, Papeterie Bülach, No. 18008, RS

 

 

1961 Bettenhaus West des Spitals Bülach, von Südwesten aus photographiert etwa 1961

 Aufn. Foto Kunz, Bülach, MW

 

 

1962 erweiterter Spital Bülach mit Absonderungshaus rechts, photographiert von Süden etwa 1962

 

 

1965 Flugaufnahme von Spital Bülach und katholische Kirche. Unten links Schulhaus Hinderbirch (Hibi).

Luftbild Aero Union, P. Zaugg, Grenchen, Edition A B C - Verlag, Schönbühl / Berne, GF

 

 

1966 Ansicht des Schwesterhauses des Kreisspitals Bülach, rotes Backsteingebäude nordöstlich des Spitals, erbaut 1965. Als Schwestern waren bis etwa 1965 vor allem Neumünster-Diakonnissen im Einsatz.

Rud. Suter AG, 8942 Oberrieden-Zürich, Nr. 20113, NJBl Nr. 42 , 2007, WG

 

 

1987 Absonderungshaus beim Spital Bülach, Zufahrt von Hochfeldertrasse aus

Photo Fredi Meier-Graf, Bülach, www.buelach.ch

 

 

1988 Flugaufnahme Spital Bülach, etwa 1988

NJBl Nr. 42, 2007, S. 38

 

 

1988 Kreisspital Bülach oben links Bettentrakt Süd (erbaut 1937) westlich des Brunnerstift-Gebäudes, oben rechts Neubau des Behandlungstrakts (erbaut 1985), unten links Bettenhaus West mit Verbindungstrakt (erbaut 1963, aufgestockt 1885, unten links Empfang am Haupteingang

NJBl Nr. 42 2007, S. 22, 23, 38

 

 

2010 Spital Bülach, Einfahrt ins gedeckte Parkhaus

Oliver W., yelp, mit freundlicher Genehmigung

2012 Spital Bülach, etwa 2012, Ansicht von Osten

 

 

2012 Spital Bülach, etwa 2012, links das ursprüngliche Brunner-Stift

 

 

2012 Rettungsfahrzeug (Ambulanz) im Notfall-Rettungsdienst des Spitals Bülach. Dieser Rettungswagen vom Typ Mercedes Sprinter wurde 2011 in Betrieb genommen.  Es gibt davon ein Spielzeugnachahmung im Masstab 1 : 87 beim deutschen Hersteller Rietze, Nürnberg, mit der Bezeichnung Nr. 61780 Strobel RTW Spital Bülach (CH).

Youtube Video aus dem Jahre 2013 "Rettungsdienst Bülach" 3:31 Minuten unten anklicken:

https://youtu.be/sQwZ7fSCWVQ

 

 

2015 Einfahrt von Spitalstrasse zum Spital Bülach, links das altehrwürdige Gebäude des ursprünglichen Brunnerstifts

Foto Ueli Langmeier

 

 

2016 ehemalige Arzt-Praxis von Dr. med. Moritz Meyer an der Zürichstrasse (heute Dr. Urs Güntensperger), Zugang auch über Moritz Meyer-Weg, siehe auch oben im Jahre 1938

PB

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Beschreibung des Spitalmuseums Bülach
erstellt 2011
Spitalmuseum Bülach 2011.pdf
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